Universität Rostock | Medizinische Fakultät

PRESSE


Norddeutsche Neueste Nachrichten 13.10.2004


Ostseezeitung 07.10.2004


Pressemitteilung 28.09.2004
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Rheumatoide Arthritis

(Dr.-Ing. Karl-Heinz Kutz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Rostock)

Rheumatoide Arthritis: Universität Rostock koordiniert europaweite Forschung

Europäisches Forschungs- und Trainingsnetzwerk startet
 

Das Institut für Immunologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock leitet in den nächsten vier Jahren ein von der Europäischen Union mit 3,6 Millionen Euro gefördertes Marie-Curie-Trainingsnetzwerk "EURO-RA". Das Netzwerk besteht aus 12 renommierten Forschergruppen aus neun europäischen Ländern, die sich der Erforschung der genetischen Ursachen der Rheumatoiden Arthritis widmen.

Bei der Rheumatoiden Arthritis handelt es sich um die häufigste chronisch-entzündliche Autoimmun-Erkrankung der europäischen Bevölkerung. Ziel der Forschung ist es, genetische Faktoren für den Ausbruch, den Verlauf und die Chronizität der Erkrankung zu identifizieren, um zukünftig effektivere Therapien zu entwickeln.
Der Schwerpunkt des jetzt gestarteten Netzwerkes liegt auf der Integration und Ausbildung des europäischen Forschernachwuchses. 20 internationale Stipendiaten werden als Doktoranden oder im Anschluss an ihre Promotion in die bestehenden Forschergruppen integriert. Sie erhalten zusätzlich zur wissenschaftlichen Arbeit die Möglichkeit, durch Trainingskurse, Meetings und Hospitationen in den Arbeitsgruppen des Netzwerkes die verschiedensten wissenschaftlichen Methoden zu erlernen und von den Erfahrungen der etablierten Wissenschaftler zu profitieren. Dies dient neben der persönlichen Profilierung auch dem von der Europäischen Union erhobenen Anspruch, Forschungskapazitäten europaweit zu bündeln.
Dr. Saleh Ibrahim, Leiter der Nachwuchsgruppe Immungenetik des Institutes für Immunologie, setzte sich mit seinem Konzept als eines von 37 geförderten Projekten gegen mehr als 600 Bewerbungen durch. Die Universität Rostock als Koordinator des Projektes erhält für Forschungs- und Managementaufgaben für den Zeitraum Oktober 2004 bis September 2008 ca. 580 000 Euro von der Europäischen Union. Das Institut für Immunologie übernimmt damit aufgrund seiner hervorragenden Methoden- und Technologieplattform auf dem Gebiet der funktionellen Genomforschung bereits zum wiederholten Male die Koordination eines überregionalen Forschungsprojektes.

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news86339



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© 2007 Arbeitsbereich Immungenetik der Universität Rostock
Letzte Änderung: 31.05.2007